Soroptimist Deutschland Preis 2021

Wir gratulieren den Preisträgerinnen des 7. Soroptimist Deutschland Preises 2021

Die Mehrheit der Jurymitglieder begeisterte sich für die MaLisa – Stiftung, gegründet von Maria und Elisabeth Furtwängler, die sich für eine freie, gleichberechtige Gesellschaft einsetzt, in der alle Geschlechter ihre Potenziale frei entfalten können – eine Mission, die mit den Zielen von Soroptimist International voll übereinstimmt. Insbesondere die Studie zur „audiovisuellen Diversität“ und die für 2021 vorgesehene Studie zur „Darstellung von Gewalt gegen Frauen im deutschen Film und Fernsehen“ konnten überzeugen!

Mit der online – Plattform „Shedoesfuture“ bieten zwei Gründerinnen, Sonja O`Reilly und Linn Kaßner – Dingersen, Mädchen ein Netzwerk an mit dem Ziel, ihre Persönlichkeiten und Fähigkeiten auszubilden, zu stärken und sie so auf ihre Zukunft vorzubereiten. Die primär virtuelle Ansprache der jungen Mädchen passt perfekt zu unserem aktuelle SID-Motto #befuturized.

Zum zweiten Mal seit Bestehen empfahlen die Jurymitglieder die Aufteilung von Preis und Preisgeld, beide Organisationen sind würdige und glückliche Preisträger!

Die Resonanz auf die diesjährige Ausschreibung des Soroptimist Deutschland Preises war zur Freude des Vorstandes bemerkenswert hoch! Der besondere Anlass der Preisübergabe in Verbindung zu unserer „Vernissage“ zum 100-jährigen Jubiläum von Soroptimist International war wohl eine extra Portion Motivation.

Es wurden uns bemerkenswerte und förderungswürdige Projekte vorgestellt, die Kennenzulernen eine
Bereicherung war; acht Jurymitglieder hatten keine leichte Aufgabe, ihre Entscheidung zu treffen. Allen
Einsendern*innen von Vorschlägen und Bewerbungen sei auch auf diesem Weg nochmals herzlich gedankt!

Den Siegerinnen gilt unsere besondere Hochachtung und Gratulation! Frau Elke Büdenbender hat die Schirmherrschaft für die Preisverleihung übernommen, die am 5. März 2022 in Berlin stattfinden wird.

(Pressemitteilung Soroptimist Deutschland)

Nein zu Gewalt an Frauen

Der 25. November ist der Start der alljährlichen Orange Days, die bis zum 10. Dezember andauern.

Sowohl im Netz also auch in „Real Life“ erfahren Frauen und Mädchen Gewalt. Im Jahr 2019 wurden in Deutschland 141.792 Frauen Opfer versuchter und vollendeter Gewalt – dazu zählen Mord und Totschlag, Körperverletzung, sexuelle Übergriffe, Stalking oder Prostitution. Das sind 141.792 zu viel und über 1.000 mehr als im Vorjahr.

Am heutigen „Internationalen Tag zur Beseitigung von Gewalt gegen Frauen“ starten die Orange Days 2020. Lasst sie uns nutzen, um noch stärker auf das allgegenwärtige Problem der Gewalt aufmerksam zu machen – denn es passiert jederzeit und überall.

Nach einer aktuellen Studie von Plan International sind allein in Deutschland 70 Prozent der Mädchen und Frauen von Gewalt in der digitalen Welt betroffen.

Die Ausprägungen dieser Form der Gewalt gegen Frauen sind vielfältig und nehmen durch die rasante technische Entwicklung auch immer mehr zu. Dazu gehören Verunglimpfungen wie „Bitch“ oder „Schlampe“ bis hin zu cybermobbing oder den Versand von sogenannten „Dickpics“.

Quelle: Plan International